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"profil": Löger sieht Country-by-Country-Reporting als "nicht unbedingt erforderlich" an. (Bild: © photonews.at/Georges Schneider)

Löger gegen Transparenzregeln für Großkonzerne in EU

ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger spricht sich gegen das sogenannte öffentliche Country-by-Country-Reporting aus, über das im EU-Parlament und zwischen den EU-Finanzministern verhandelt wird. Ein öffentliches Country-by-Country-Reporting sei „nicht unbedingt erforderlich, um effektiver für Steuergerechtigkeit kämpfen zu können“, so Löger laut einem Vorausbericht des Nachrichtenmagazins „profil“.

Nationalratsabgeordneter Gerald Loacker von den NEOS erkundigt sich auch zur Vorarlberger Kriegsopferabgabe, die im Zusammenhang mit Pokern für Aufsehen gesorgt hat. (Bild: © Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen)

Glücksspiel – Anfrage an Finanzminister wegen Steuerunterschieden

Die komplizierte Glücksspielgesetzgebung beschäftigt wieder einmal die Politik. Diesmal geht es um die großen Unterschiede bei der Besteuerung diverser Glücksspielangebote – bundesweit und in den einzelnen Bundesländern. Eine Besonderheit ist die Kriegsopferabgabe in Vorarlberg. Die NEOS stellten dazu eine parlamentarische Anfrage an den Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP).

Aber Auskünfte für Finanzbehörden nicht automatisch - Geheimhaltungspflicht der Gemeinden schränkt Informationsfluss an Finanz ein. (Bild: © iStock)

Airbnb & Co. – Ortstaxe könnte in OÖ gesammelt abgeführt werden

Das im Februar in Kraft tretende neue oö. Tourismusgesetz verpflichtet Vermietungsplattformen wie Airbnb, der Behörde Auskünfte über ihre Vermieter und deren Unterkünfte zu geben. Die Ortstaxe könnte über die Plattform gesammelt abgeführt werden. Schwieriger dürfte es hingegen bei den Steuern werden.

Energieabgabenrückvergütung: Hotels verloren seit 2011 rund 20 Millionen Euro pro Jahr. - EuGH-Generalanwalt: Einschränkung widerspricht dem Unionsrecht. (Bild: © iStock)

Hotellerie besteht auf der ihr vorenthaltenen Energieabgabenrückvergütung

Die 2011 ausgesprochene Ausgrenzung heimischer Dienstleistungsbetriebe von der Energieabgabenrückvergütung wirbelt weiterhin gehörig Staub auf. Es geht dabei um die Rückzahlung größerer Millionenbeträge, welche den Hoteliers durch diese problematische Maßnahme vorenthalten und nun mit Nachdruck eingefordert werden. Der Ball liegt jetzt beim Finanzministerium.

BEPS: Die Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich will an das Finanzministerium herantreten. (Bild: © iStock)

BEPS: Handelssparte hat neue Idee zur Besteuerung von Amazon & Co

Nachdem Österreich und 67 weitere Länder dieser Tage eine OECD-Vereinbarung zum Kampf gegen Steuertricks globaler Konzerne unterzeichnet haben, sieht die Bundessparte Handel in der WKO darin nur einen Zwischenschritt gegen Steuervermeidung. Vor allem bezogen auf den Versandhandel ist die Handelssparte kritisch und hat eine neue Idee zur Besteuerung von Online-Handelsgiganten.