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Zur Ausschüttungsfiktion nach § 18 Abs 2 Z 1 UmgrStG

Die Ausschüttungsfiktion für Verbindlichkeiten aus rückbezogenen Entnahmen ist nicht eine Sanktion für Verschlechterungen des Buchwerts im Vergleich zu dem des Einzelunternehmens. Die Einschränkung der Ausschüttungsfiktion auf den negativen Buchwert dient der Vermeidung einer Besteuerung von Eigenkapital, das auch steuerneutral rückgezahlt werden könnte. Prof. Klaus Hirschler, Gottfried Sulz und Christian Oberkleiner besprechen den Fall in der Doppelausgabe des BFGjournals vom Juli und August 2017.

Umwandlung: Verlustübergang trotz verdeckter Treuhandschaft

Bei verschmelzender Umwandlung sollen Verluste der übertragenden Körperschaft nur dann auf eine natürliche Person als Rechtsnachfolger übergehen, wenn diese im gesamten Wirtschaftsjahr der Verlustentstehung an der Körperschaft beteiligt war. Das BFG sieht dieses Erfordernis auch dann als hinreichend erfüllt an, wenn der Rechtsnachfolger im gesamten Wirtschaftsjahr der Verlustentstehung wirtschaftlicher (aber nicht zivil­rechtlicher) Eigentümer der Anteile war. Prof. Klaus Hirschler, Gottfried Sulz und Christian Oberkleiner erläutern den Fall.

Einbringung von Kommanditanteilen mit Wegzugsbesteuerung

Dr. Klaus Hirschler, Gottfried Sulz und Christian Oberkleiner erläutern den Fall eines deutschen Kommanditisten, der durch seine deutsche Firma Anteile an einem österreichischen Unternehmen hält und dem dadurch gemeinschaftliche Einkünfte aus Gewerbebetrieb mit 17,7 Mio. Euro festgestellt wurden. Das BFG entschied auf die Anwendung des Hälftesteuersatzes.

BFG bezieht Position zu einer kontrovers diskutierten Frage zu § 16 UmgrStG

Dr. Romuald Kopf vom BFG berichtet über die Beurteilung einer Exporteinbringung. Der Beschwerdefall ist mangels einer ausdrücklichen Inkrafttretungsregelung hinsichtlich des Anwendungsausschlusses (Entstrickungstatbestands) nach der Rechtslage zu beurteilen, die bei Abschluss des Einbringungsvertrages in Geltung stand.